Dias digitalisieren – aber wie?

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Die Digitalisierung findet mittlerweile in sehr vielen Bereichen Einzug. So auch bei der Foto- und Bildbearbeitung. Ein Teil davon ist, dass die alten Dias digitalisiert werden. Wie man das machen kann, erfährt man nun.

Allgemeines zum digitalisieren von Dias

Viele Leute horten zuhause Unmengen an Dias aus alten Zeiten. Koffer, ja ganze Schränke voll damit. Oftmals ist gar kein Gerät mehr vorhanden, um all diese anzusehen. Dafür aber einige elektronische Geräte, die digitale Bilder anzeigen können. Blöd nur, dass die Dias nicht digital sind. Wie kann man nun die ganzen Dias digitalisieren lassen?

1) Einschicken

Oft findet man im Internet die Möglichkeit, die ganzen Dias einzuschicken, um sie von Fachleuten digitalisieren zu lassen. Aber auch in Geschäften wird diese Möglichkeit angeboten. Koffer hinbringen – warten – abholen, fertig. Einen entscheidenden Nachteil bringt das Einschicken aber mit sich. Da oftmals sehr große Mengen an Dias vorhanden sind, ist es sehr aufwendig, diese sicher zu verpacken und zu verschicken. Man kann sich auch vorstellen, dass die Portokosten dementsprechend hoch sind. Dafür bekommt man hochaufgelöste, digitalisierte Bilder, die in frischem Glanz erstrahlen. Gewöhnlich besteht die Möglichkeit, die Dias wieder zurückzufordern. Selbstverständlich kann die Firma, die die Digitalisierung durchgeführt hat, die Dias entsorgen. Man braucht sie ja sowieso nicht mehr. Die digitalisierten Bilder bekommt man in der Regel online zugesendet oder per USB-Stick oder SD-Karte. Generell kann man also sagen, dass das Einschicken gut geeignet für kleine Mengen an Dias ist. Umständlich wird es, wenn ganze Koffer zu digitalisieren sind.

2) Eigenes Gerät

Für größere Mengen lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Geräts, welches die Dias fast von alleine bearbeitet. Man legt sie länglich auf eine kleine Form aus Plastik und schiebt diese dann durch den Schacht an der Seite des Geräts. Durch ein kleines Display wird übertragen, wie das Bild ausgerichtet ist. Wenn man damit zufrieden ist, drückt man einen Knopf und das Bild wird automatisch auf eine vorher eingelegte SD-Karte gespeichert.

Diese Geräte gibt es – wie so viel – in allen möglichen Preisklassen. Jedenfalls lohnt es sich, teurere Geräte zu kaufen, da diese gewöhnlich noch bessere Ergebnisse liefern. Dennoch muss man beachten, dass der Scanner nachher nicht mehr benötigt wird. Das muss man ebenfalls gleich beim Kauf berücksichtigen. Das ist der Grund dafür, dass viele dieser Dia-Scanner auch gebraucht gehandelt werden.

Wichtig hierbei ist, dass man unbedingt ein Backup der SD-Karte erstellt. Denn wenn diese kaputt wird oder verloren wird, kann man wieder von vorne anfangen. Noch schlimmer ist es, wenn man die Dias bereits entsorgt hat. Denn da sind sie endgültig weg.

Fazit

Zum Schluss kann gesagt werden, dass man sich zwischen diesen beiden Möglichkeiten nach der Anzahl der zu digitalisieren Bilder entscheiden soll. Wenig Bilder- einschicken oder abgeben, Viel Bilder – selbst scannen. Der Aufwand ist für beides etwa gleich.